OPEN SOURCE - Job Scheduler - Vorzüge

Job Scheduler
 
 
Wozu einen Job Scheduler einsetzen - es gibt doch cron  für Unix bzw. at  für Windows?
 
Einer der Gründe für einen Job Scheduler ist: cron und at arbeiten nach dem Prinzip fire & forget, es werden wenig Möglichkeiten angeboten, auf das Verarbeitungsergebnis eines Jobs zu reagieren. Sie können zwar unter Unix die Verarbeitungskontrolle selbst implementieren, werden hierbei aber erheblichen Aufwand haben und vermutlich das Rad neu erfinden müssen.

Werfen Sie einen Blick auf die Diskussion bei Slashdot: Better Scheduler Than Cron?
Hier sind die wichtigsten Argumente für und gegen einen dedizierten Job Scheduler aufgeführt.

Einige Unterschiede im Detail:
  • Der Job Scheduler stellt automatisch Protokolle der gestarteten Programme zur Verfügung
  • Der Verarbeitungsstatus von Programmen wird automatisch geprüft und ggf. wird ein Admininistrator per eMail mit Protokoll benachrichtigt
  • Jobs können abhängig von ihrem Verarbeitungsergebnis in Reihenfolge gestartet werden
  • Ein Job Scheduler stellt eine graphische Oberfläche für die Kontrolle von Jobs zur Verfügung
  • Job Scheduler erlauben die Bildung komplexer Job-Ketten und Job-Abhängigkeiten

Weitere Informationen wie crontabs mit Job Scheduler verwendet bzw. migriert werden finden Sie unter Betrieb und Migration von Cron mit Job Scheduler  (HTML)  (PDF)

Was unterscheidet den Job Scheduler von kommerziellen Produkten?
 
  • Der Job Scheduler steht in einer Open Source Lizenz zur Verfügung. Der Quell-Code ist für jeden Anwender offen und damit sind individuelle Erweiterungen möglich.
  • Der Job Scheduler ist lizenziert unter der GNU Public Licence (original Version) und kann ohne Lizenzgebühren eingesetzt werden, das schließt kommerzielle Anwender ein.
  • Für kommerzielle Anwender bieten wir eine Closed Source Lizenz an, die zusätzliche Support-Optionen und die Freistellung von Schutzrechten Dritter beinhaltet.
  • Nicht verschwiegen werden soll die Tatsache, dass einige kommerzielle Job Scheduler eine breitere Unterstützung für Betriebssysteme beinhalten und mehr Funktionalität für das rechner-übergreifende Management von Jobs bereitstellen.


Worin unterscheidet sich dieser Job Scheduler von anderen Open Source Produkten?
 
Jedes Produkt besitzt Schwerpunkte, d.h. letztlich bestimmt das Design, welche Aufgaben mit einem Produkt besser oder weniger gut gelöst werden können. Eine konzise Übersicht einiger Produkte finden Sie unter

Dem Entwurf des Job Schedulers liegen folgende Ziele zugrunde:
  • Ein breites Einsatzspektrum für das Starten einfacher Programme und Skripte wie für komplexe programmierte Aufgaben
  • Verfügbarkeit eines API zur programmierten Verwendung sowohl mit Java als auch mit Script-Sprachen wie Perl, Javascript, VBScript
  • Revisionsfähige Protokollierung auf Ebene von Jobs, Tasks, Aufträgen und optionale Speicherung aller Protkolle in einer Datenbank
  • Breite Unterstützung für Open Source und kommerzielle Datenbanken
  • Verfügbarkeit von Standard Job-Packages (Housekeeping, Database Maintenance, Reporting)


Einige Unterschiede zu anderen Open Source Job Schedulern:
  • Quartz Job Scheduler wird vorwiegend integriert in J2EE-Applikationen eingesetzt, nicht dagegen als standalone Job Scheduler
  • Der Maui Job Scheduler ist stärker auf Unix-Betriebssysteme mit Java oder Python fokussiert
  • Condor-G und OpenPBS sind Job Scheduler, die vorwiegend in größeren Grid-Frameworks eingesetzt werden, z.B. mit Globus Toolkit
 
 
 
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